Vogelfrei in Heidelberg

Aufführungen

2017: Freiheit in Krähwinkel

Auch für das Sommersemester 2017 hat die Theatergruppe Vogelfrei sich wieder vorgenommen, ein selten gespieltes deutsches Stück auf die Bühne zu bringen. Die Wahl fiel auf »Freiheit in Krähwinkel« von Johann Nestroy aus dem Jahr 1848. (mehr …)

2016: Die gefesselte Phantasie

Die wunderschöne Hermione ist Königin über ihre Zauberinsel, auf der wundersame Dichtung und glückliche Harmonie herrschen – würden. Wenn es da nicht die zwei hinterhältigen Zauberschwestern Vipria und Arrogantia gäbe, die Angst und Gemeinheit verbreiten. Das Volk wünscht sich einen beschützenden Herrscher, Hermione dagegen einen nicht standesgemäßen Dichter, und so ruft sie einen Dichterwettbewerb aus, dessen Sieger ihre Hand erhält. Doch für ein Gedicht braucht es Phantasie – ob sie dem Richtigen die Verse flüstern kann? (mehr …)

2015: Pagenstreiche

Baron Stuhlbeins Töchter sollen heiraten, doch dann muss plötzlich der Ausnahmezustand ausgerufen werden. Der Vetter Page, ein galanter Jüngling, verrückt nicht nur den drei schönen Fräulein die Köpfe, sondern hält auch deren einfältige Bräutigame und den kompletten Haushalt zum Besten. Als zu allem Übel drei weitere recht verschrobene Anwärter um die Gunst der schönen Muhmen werben, gerät alles aus den Fugen. (mehr …)

2014: Der gestiefelte Kater

Ob es sich um ein Familiengemälde, ein Revolutionsstück oder ein Kindermärchen handelt, darüber werden sich die Kunstrichter nicht einig. Aber eines steht fest: Es wird doch nun nimermehr ein ordentlicher Kater aufs Theater kommen? Zwischen Illusion und Wirklichkeit spinnt sich die Geschichte um den jüngsten Bruder der drei Bauernsöhne, Gottlieb. Nach dem Tod des Vaters wird das überschaubare Erbe unter den Brüdern aufgeteilt und für ihn bleibt nur der Kater übrig. Verzweifelt und perspektivlos und weil er sich selbst nicht besser zu helfen weiß, lässt er von seinem letzten Geld ein paar Stiefel für den Kater anfertigen, der noch zu seinem treuesten Gefährten auf dem Weg zum Glück werden soll. Aber wenn der Kater nun kein Gewissen hätte…? (mehr …)

2013: Die Schule der Diktatoren

Den Männern, die in der "Schule der Diktatoren" zur Herrschaft dressiert werden, geht es eigentlich recht gut: Bestens versorgt mit aufmerksamer Damenbedienung, führen sie ein sorgenfreies Leben wie im Goldfischglas. Nur wenn wieder einmal ein Attentat auf den Vorgänger verübt wurde, muss einer von ihnen die "Regierung" übernehmen. (mehr …)

2012: Anatol

Die Frauen zieht Anatol zwar scharenweise an, aber er hat dennoch ein Problem: Er verliebt sich sehr rasch, kann sich jedoch niemals binden. Das macht ihm zu schaffen und führt zu so mancher Unterhaltung mit seinem ständigen Begleiter und besten Freund Max. Gemeinsam leben die beiden die künstlerhafte Existenz der Wiener Bohème, die geprägt ist von Flirts, Liebeleien und Beziehungen mit immer wechselnden Frauen. In sieben jeweils in sich abgeschlossenen Akten erhalten die Zuschauer Einblicke in das Leben des sensibel-melancholischen, dabei oft unbewusst komischen Anatol. (mehr …)

2011: Cornelius Relegatus

Ja, ganz recht, schon wieder "der Cornelius". Nach dem großen Erfolg 2007 und vor dem Hintergrund des Uni-Jubiläums haben wir uns entschlossen das frühneuhochdeutsche Stück ein weiteres Mal aufzuführen. Der Text wurde noch einmal gründlich überarbeitet, neue Ideen und Interpretationen auf und neben der Bühne eingebracht und mit den vielen neuen Leuten die sich in den letzten vier Jahren zur Gruppe gesellt haben, während für andere die goldene Theaterzeit vorbei war, war zum Schluss eigentlich doch alles ganz neu. (mehr …)

2010: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

Ein lauschiges Plätzchen im 19. Jahrhundert. Eine Baronin schnüffelt an ihrem Riechsalz, ihre Nichte plant bald in die Ehe zu treten, während andere Bewerber noch um ihre Gunst ringen; ein Schulmeister frönt seiner Trinksucht, und ein selbst ernannter Dichter wartet auf eine geniale Eingebung. Alles geht seinen gewohnten Gang, bis ein dubioser Fund gemacht wird: Mitten in der größten Sommerhitze liegt einer - erfroren? Was kaum jemand ahnt: Der Erfrorene ist niemand geringeres denn der Teufel persönlich. (mehr …)

2009: Romulus der Große

Friedrich Dürrenmatt thematisiert in seinem „Romulus“ die unterschiedlichsten Situationen und zeichnet verschiedene Menschentypen gewohnt spitz, überzeichnet fast: der Kaiser Romulus, der sein Reich bewusst in den Abgrund regiert, die Ehefrau, die sich nur an das Imperium klammert und sonst nichts im Leben kennt; die Sinnlosigkeit der Kammerdiener, die selbst im Untergang nicht von Konvention und Umgangsformen ablassen können. (mehr...)

2008: Reigen

Die Protagonisten des Reigens sind Dirne, Soldat, Graf und Schauspieler. Dichter, Mädchen, Dame, Ehemann. Stubenmädchen, junger Herr. Die verschiedenen Personen haben Verhältnisse untereinander, fernab jeglicher gesellschaftlicher Konventionen – das Stück ist Drama und Lehrstück über Macht und Machtverhältnisse in einem. Von Liebe an sich ist nicht zu sprechen. (mehr …)

2007: Cornelius Relegatus

Der junge Student Cornelius und seine Kumpane genießen ihr unbeschwertes Studentenleben mit Bier, Weib, Wein und Gesang. Das Geld wird verprasst, Zechprellerei, Schulden, Beleidigungen, Störung der Nachtruhe, Sachbeschädigung und Schlägereien sind an der Tagesordnung. Zu guter Letzt ist auch die jungfräuliche Wirtstochter nur noch eine Jungfrau „fuit“. (mehr …)